Politix – oder: Wettstreit um finnische Wählerstimmen

29.06.2010

Das Leben im fernen Finnland ist gar nicht so nordisch kühl, wie man vielleicht vermuten könnte, und dass auch Politik nicht langweilig zu sein braucht, beweist das Kartenspiel Politix des finnischen Verlags Onni Games, das beides miteinander verbindet und uns unwissende „Südländer“ so auf vergnügliche Weise etwas über das Land und die Vorgänge in der finnischen Politik erzählt.

So stellt es uns zunächst das finnische Volk unterteilt in sechs Wählergruppen vor, und zwar wären da zum Beispiel die „Blondes“ zu nennen (graphisch durch relativ leicht bekleidete Damen dargestellt, was uns beweist, dass auch am Polarkreis hin und wieder die Sonne scheint), wobei sich der stereotyp denkende Mensch fragt, ob mit dieser Gruppe denn nicht bereits das ganze finnische Volk abgedeckt wäre. Weit gefehlt – es gibt da nämlich noch die Gruppe der Hippies (in Finnland? Ja, auch in Finnland. Vielleicht nur noch in Finnland...) und die Gruppe der Farmer (was einzusehen ist, denn weite unbewohnte Landstriche entsprechen doch wieder dem Klischee). Als vierte Gruppe tauchen die „Angst-ridden youth“ auf, wobei man sich als Deutscher fragt, wovor die PISA-Sieger sich wohl fürchten könnten (außer - wie im Spiel angedeutet - dem Rauchverbot). Und zu guter Letzt wären da noch die wohl in jedem Land anzutreffenden White collar workers und die Blue collar workers, also die Besserverdienenden und die Arbeiter. Sie alle bilden das Wahlvolk, um das es in Politix geht.

Letztere sowie die Landarbeiter verfügen über klare politische Zugehörigkeiten, denn ihre Farben (blau, braun und grün) spiegeln sich in den Politikerkarten, die zu drei großen Parteien gehören: Die Nationale Sammlungspartei (eine bürgerliche, ehemals von Monarchisten gegründete Partei, im Spiel symbolisiert durch einen Geländewagen) vertritt hier vor allem die Interessen der Besserverdienenden. Die Sozialdemokratische Partei - repräsentiert durch einen Bus - stärkt die Arbeiter, und die Zentrumspartei mit dem Symbolfahrzeug Traktor steht hinter den Farmern. Vertreter der drei Parteien mit der aktuellen Präsidentin Tarja Halonen im Zentrum zieren auch das Cover des Spiels und beweisen dort, dass Politik auch etwas mit Sportlichkeit zu tun hat. Mit Kampfkraft natürlich ebenfalls. Letztere ist nötig, um möglichst viele Wähler aus allen sechs Gruppen auf die eigene Seite zu ziehen und als Wähler zu gewinnen. Die Mittel, die dazu zur Verfügung stehen sind neben überzeugenden Argumenten auch Flexibilität, Charme sowie die Fähigkeit, die Wähler einzuschüchtern.

Politix ist für zwei bis sechs Spieler ausgelegt, welche für die drei unterschiedlichen Parteien antreten, wobei in einer 2er- oder 3er-Runde jeder gegen jeden spielt, ab einem Spiel zu viert aber Teams gebildet werden, in denen zwei oder drei Spieler für dieselbe Partei antreten und gemeinsam auf Stimmenfang gehen. Für jede Partei stehen drei Politiker-Karten zur Verfügung, aus denen die Spieler auswählen können, als welcher Staatsmann sie sich zur Wahl stellen wollen, wobei jeder jeweils unterschiedliche Fähigkeiten mitbringt. Die einen sind gut im Argumentieren, doch fehlt es ihnen zum Beispiel an Charme. Die anderen haben für alles ein bisschen Talent, sind aber in keinem Bereich herausragend etc.

Die Vertreter der drei großen Parteien stellen sich vor
Przedstawiciele trzech największych partii przedstawiają się

Die auch graphisch im Spiel verewigten Politiker sind dabei übrigens alle der aktuellen Staatsführung Finnlands entnommen und dem finnischen Spieler somit gut bekannt, was den Spaßfaktor noch erhöhen dürfte, zumal wenn - wie im Fall von Ilkaa Kanerva - der Außenminister von seinem Amt zurücktreten musste, als herauskam, dass er einige erotische SMS an eine exotische Tänzerin geschickt hatte, die in der Presse gelandet waren. Dies geschah zwar erst nach der Veröffentlichung von Politix, doch da Kanerva schon zuvor für sein großes Interesse am weiblichen Geschlecht bekannt gewesen ist, weist seine Karte im Bereich Charme passenderweise bereits drei Punkte auf. Auf ähnliche Weise spiegeln auch die übrigen Politiker-Karten die Charaktereigenschaften ihrer Vorbilder wider. So besitzt etwa Paavo Väyrynen drei Punkte bei Flexibilität, da er berüchtigt für seine Fähigkeit ist, Fragen nicht zu beantworten. Und Paavo Lipponen etwa gilt als besonders furchteinflößend, da er zwar - endlich wieder ein finnisches Klischeebild - kaum je viel sagt, aber wenn er es doch einmal tut, gleich wie ein verärgerter Bär auftritt. Diese Feinheiten des Spiels, die den finnischen Spieler sicher zu erheitern wissen, prallen an Einwohnern anderer Länder, die mit der politischen Szene des Nordlandes nicht vertraut sind, natürlich leider ab.

Das gilt ebenso für die Spezialkarten, die den Einfluss auf bestimmte Wählergruppen vergrößern oder verringern können, da sie alle auf bestimmte Ereignisse oder Skandale der finnischen Politik Bezug nehmen. Doch auch ohne diese Insider-Kenntnisse ist Politix selbstverständlich für jedermann spielbar.

Neben den Politiker- und den Wählerkarten gibt es noch die so genannten „Politicken“-Karten, mit denen Politik gemacht wird und Wählerstimmen eingesammelt werden. Diese Karten zeigen die gleichen Symbole, wie man sie schon von den Politikerkarten kennt – also jeweils das Zeichen für Argumentation, Flexibilität, Charme oder Einschüchterung. Darüber hinaus existiert bei den Karten noch ein fünftes Symbol, nämlich „Kaffee und Kuchen“, mit dem man jeden Wähler überzeugen kann und das somit als Joker fungiert.

Das Wahlvolk
Wyborcy

Gespielt wird folgendermaßen: Es liegen jeweils acht Wählerkarten offen aus. Jede von ihnen zeigt, mit welchen Mitteln die Wähler gewonnen werden können. Die Blonden etwa sind anfällig für charmantes Auftreten, dafür aber mit logischen Argumenten kaum zu überzeugen. Die von Zukunftsängsten geplagten Jugendlichen hingegen lassen sich mit Charme kaum einwickeln, aber reagieren sofort auf Einschüchterung und so weiter. Möchte man nun zum Beispiel jugendliche Wähler gewinnen und ist zufällig gerade in die Rolle von Paavo Lipponen geschlüpft, der bereits über drei Punkte im Bereich Einschüchterung verfügt, hat man leichtes Spiel. Man muss immer so viele Punkte der Eigenschaft, die man in seinem jeweiligen Zug nutzen will, einbringen, wie auf der Wählerkarte angegeben, um diese zu erhalten. Dabei muss immer mindestens eine Karte ausgespielt werden. D.h. auch wenn Paavo als Charakter bereits über drei Punkte im Bereich Einschüchterung verfügt und nur drei nötig sind, um den Jugendlichen zu überzeugen, muss dennoch eine weitere Karte mit diesem Symbol (oder Kaffee und Kuchen) ausgespielt werden. Je mehr passende Karten man aber besitzt, desto besser ist es, denn liegen mehrere verängstigte junge Wähler auf dem Tisch aus, benötigt man nicht für jeden von ihnen drei Punkte (sei es als Charaktereigenschaft, über Spezial- oder normale Karten), sondern immer nur ein weiteres Symbol derselben Sorte für jede weitere Wählerkarte. Spielt Paavo also zusätzlich zu seinen drei Charakterpunkten noch drei Karten mit dem entsprechenden Symbol aus, kann er vier ausliegende Jugendliche nehmen – vorausgesetzt es befinden sich mindestens vier auf dem Tisch.

Auf diese Weise werden nach und nach alle Wähler von den Spielern eingesammelt, wobei sie manchmal von bonusbringenden Spielkarten, die sie auf sich selbst gespielt haben, profitieren oder von negativen Karten, die andere ihnen zugeschoben haben, behindert werden. Zu den negativen Karten gehört auch die „Burnout“-Karte, die dazu führt, dass man beim Nachziehen eine Karte weniger nehmen darf als gewöhnlich, was fatal sein kann, wenn man sein Burnout nicht loswird, denn von einer großen Auswahl an Handkarten hängt der Erfolg im Spiel maßgeblich ab. Glücklicherweise können alle diese unangenehmen Ereignisse (oder auch positive, die beim politischen Gegner liegen) jeweils mit einer „Gone with the wind“-Karte beseitigt werden.

Das Spiel endet sofort, wenn die letzte Wählerkarte vom Tisch genommen worden ist. Dann wird ausgezählt – allerdings nicht, wer insgesamt die meisten Stimmen hat ergattern können, sondern es zählt (ähnlich wie z.B. bei Einfach genial) die höchste Anzahl bei der am schwächsten vertretenen Gruppe. Dies wirkt hinsichtlich einer Demokratie zwar etwas befremdlich, ist spieltechnisch jedoch sinnvoll, da so darauf geachtet werden muss, möglichst alle Wählergruppen mehr oder weniger gleichmäßig an sich zu binden, was durchaus wieder für demokratische Prinzipien spricht. Ringen im Spiel zu dritt oder zu sechst alle Parteien um den Sieg, kommt es zudem oft vor, dass die schwächsten Gruppen bei allen oder zumindest bei zwei Parteien zahlenmäßig gleich stark sind, so dass die nächst größere Gruppe zählt usw., was dazu führen kann, dass man sich auf diese Weise doch durch einen Großteil der Wählerschichten arbeitet.

Eine andere, etwas riskantere Taktik besteht darin zu versuchen, sämtliche Vertreter einer Gruppe zu gewinnen und von jeder anderen Gruppe zumindest eine Karte zu besitzen. Da dann alle Gegner bei einer Wählerschaft null Punkte haben, ist der Sieg sicher.

Mitten im Wahlkampf
W ogniu kampanii wyborczej

Politix bietet nicht unbedingt ein neues Spielprinzip und könnte auch graphisch noch einiges mehr hergeben (gerade bei den Politicken-Karten dominiert die Farbe Weiß auffällig stark, während die Symbole an Clipart-Graphiken erinnern), nutzt aber bekannte Mechanismen sinnvoll in Verbindung mit dem Thema, welches besonders in Finnland durch seinen satirischen Humor gut angekommen zu sein scheint. Mit einer Spieldauer von ca. 30 bis 45 Minuten richtet es sich eher an ein Publikum, das gerne mal etwas spielt, ohne darüber lange in taktische Grübeleien versinken zu müssen. Politix ist ein schnelles Spiel mit einfach zu verstehenden Regeln, wobei hier jedoch die Anleitung ein wenig zu bemängeln wäre, die an einigen Stellen nicht ganz eindeutig ist, so dass man sich ein paar Dinge selbst zusammenreimen muss. Dafür dass Politix jedoch erst das Debütspiel von Onni Games darstellt, darf man auch nicht zu viel meckern. Durch seine handliche Größe ist es auch gut zum Mitnehmen für Kneipenrunden o.ä. geeignet, und als schnelles Aufwärm- oder Absackerspiel eines längeren Spieleabends wird es sicher auch gute Dienste leisten. Wer weiß - vielleicht vermag das Sammeln von charmanten Blondinen oder fleißigen Farmern ja auch bei dem einen oder anderen das Interesse für die finnische Politik zu wecken, und für Sprachinteressierte bietet sich nicht zuletzt die Gelegenheit ein paar finnische Wörter zu lernen, da alle Spielkartentitel zweisprachig gehalten sind.

Der noch junge Verlag legt dieses Jahr übrigens nach und wird mit zwei Spielen erstmals auch in Essen auf der Spiel’10 vertreten sein. Von einem der Spiele, die dort vorgestellt werden sollen, kann man sich heute als online-Version auch schon ein Bild machen: Aether.

Vielen Dank an Onni Games
für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars
Dziękujemy wydawnictwu Onni Games
za udostępnienie egzemplarza do recenzji.


Spielinfos:

Titel: Politix
Spielerzahl: 2-6
Alter: ab 10
Spieldauer: 30 – 45 min
Verleger: Onni Games
Autor: Touko Tahkokallio
Spielregel: finnisch, englisch, schwedisch

Spielmaterial:
* 145 Spielkarten
* Spielanleitung in drei Sprachen


Résumé recenzji


O Finlandii wiemy zgoła niewiele. Wyobrażamy sobie, że to zimny kraj, rozległy, a słabo zaludniony, raczej rolniczy. Jeszcze mniej umielibyśmy opowiedzieć, gdyby nas ktoś zapytał o fińską… politykę. Tymczasem gra karciana „Politix” – pierwsza produkcja fińskiego wydawnictwa Onni Games – za temat bierze sobie ten właśnie aspekt życia publicznego. Co więcej inspiracje czerpie wprost z fińskiej sceny politycznej – postacie polityków występujących w grze, mają autentyczne nazwiska i umiejętnie uchwycone własne umiejętności oraz słabostki. Tu ciekawostka: Wydarzyło się to co prawda już po wydaniu gry, ale dostarczyło dość symptomatycznego przykładu na to, jak trafnie ujęto sylwetki polityków: Ujawnienie w prasie lubieżnych smsów, jakie minister spraw zagranicznych Ilkaa Kanerva wysyłał pewnej egzotycznej tancerce, doprowadziło do jego dymisji. I ten akurat polityk ma na swojej karcie w „Politix” wartość Charme („Urok”) na poziomie aż 3 punktów.

Nie mnożąc tu innych przykładów, wystarczy powiedzieć, że każdy z polityków występujących w grze ma różnie ustalone wartości w czterech kategoriach umiejętności: „Argumentowanie”, „Urok”, „Elastyczność”, „Zastraszanie społeczeństwa”. Za pomocą tych cech wpływa na wyborców i stara się ich pozyskać dla swoich poglądów.

Jak się okazuje - wyborcy dzielą się w Finlandii aż na sześć grup. Każda z nich reaguje na którąś z cech kandydatów, na inne jest mniej lub bardziej obojętna. Na przykład tak zwani ‘Blondes’ wdzięczniej reagują na „Urok” polityków, a na „Argumentowanie” są raczej głusi, podczas gdy ‘Angst-ridden youth’ („młodzież pędzona strachem (o przyszłość)”) wdzięczniej reaguje na „Zatraszanie” jej różnymi negatywnymi skutkami ich niepożądanych dla polityka decyzji. Poza tymi dwoma grupami wyborców pojawiają się w grze także: ‘hippisi’, ‘farmerzy’, ‘pracownicy fizyczni’ czyli robotnicy oraz ‘pracownicy umysłowi’.

Oprócz reagowania na pewne cechy polityków część wyborców ma do też skłonność popierania określonej partii politycznej, tj. albo Partii Narodowej - odpowiadającej programem warstwie nowobogackich białych kołnierzyków, albo Partii Socjaldemokratycznej - forsującej interesy warstwy robotniczej lub też Partii Centrum - wspierającej interesy fińskich farmerów.

Politykę uprawia się w tej grze nie tylko za pomocą kart polityków i wyborców, ale też  w pewnym sensie za pomocą kart specjalnych, dających bonusy graczowi lub odbierających przywileje przeciwnikom oraz - przede wszystkim - za pomocą kart zwanych „Politicken” (czyli kart polityki właśnie). Na każdej z nich przedstawiono skale wartości odpowiednie co do kategorii do tych na kartach polityków, a oprócz nich piątą cechę „Kawa i ciastko” za pomocą, której można przekonywać wyborców do siebie i która służy w grze jako joker.

W „Politix” grać może od 2 do 6 osób, przy czym do 3 graczy, każdy gra za siebie, od 4 graczy tworzy się drużyny, których członkowie – wcielając się w rolę odpowiednich polityków - wspólnie popierają jedną z partii i usiłują zdobyć dla niej głosy.

Rozgrywka przebiega w następujący sposób: W każdej turze leży na stole 8 kart wyborców. Każda nich pokazuje, jakimi cechami można tych wyborców pozyskać dla siebie. Jeśli gracz wcielił się na przykład w rolę Paavo Lipponena, który dysponuje cechą „Zastraszenie społeczeństwa” na poziomie 3 punktów, bardzo łatwo pozyskać mu będzie zamartwiających się swoją przyszłością młodych wyborców. Jednak sama karta polityka nie wystarcza do zdobycia karty wyborców. Zasada jest taka, że musi zostać zagrana co najmniej jedna karta z ręki – w naszym przykładzie zatem karta z symbolem „Zastraszenie”, ewentualnie z symbolem-jokerem „Kawa i ciastko”. Im więcej pasujących kart gracz posiada i zagra, tym lepiej dla niego. Jeśli bowiem na stole leży więcej kart danej grupy wyborców, wtedy na każdą kolejną kartę tego typu zużywa się tylko jeden punkt danej cechy.

W ten sposób gracze, runda po rundzie, gromadzą coraz więcej kart wyborców, przy czym różne karty specjalne potrafią znacznie zmienić układ sił politycznych. Jedną z silniejszych kart tego rodzaju jest karta „Burnout”, która podsunięta graczowi przez przeciwnika powoduje, że podczas dobierania kart, dociąga on mniej kart niż zwykle. Dopóki więc nie pozbędzie się tej karty, jego szanse na sukces w rozgrywce maleją znacząco. Na szczęście zarówno negatywne, jak i pozytywne karty leżące przy przeciwnikach, można wygodnie anulować kartą „Gone with the wind”.

Gdy ostatni karta wyborców zostanie wzięta ze stołu, gracze podsumowują swoje wyniki. Nie liczy się jednak, kto zdobył najwięcej głosów. Podobnie jak to ma miejsce w „Einfach Genial” („Ingenoius”) sprawdza się najlepszy wynik w najsłabiej reprezentowanej grupie wyborców. Z tego wynika, że nie chodzi o zdobycie byle jakich głosów, byle możliwie największej ich liczby – prawdziwa sztuka to umiejętność dotarcia do różnych grup wyborców. W rozgrywkach w 3 i 6 osób, gdy wszystkie partie reprezentowane są przez graczy, dochodzi często do sytuacji, że najsłabsze grupy wyborców są tak samo skromnie reprezentowane w kartach większości lub wręcz wszystkich graczy, przez co większą rolę odgrywają coraz to kolejne, lepiej reprezentowane warstwy społeczne.

„Politix” zdaniem Britty jest udaną grą, nawet jeśli nie oferuje nic szczególnie nowego, gdy chodzi o mechanizmy gry. Także graficznie mógłby być lepiej opracowany. Bricie nie podobała się przytłaczająca obecność bieli na większości kart oraz ilustracje przypominające kliparty. Na pewno jednak gra dobrze łączy znane i sprawdzone mechanizmy z tematyką. Ta ostatnia – przez jej satyryczny wymiar – daje grze duże szanse na przebicie się do świadomości Finów, a jednocześnie wciąż nie przeszkadza cieszyć się rozgrywką graczom nie obeznanym z rzeczywistością polityczną tego północnego kraju.

Gra jest poręczna. Łatwo ją ze sobą zabrać np. do knajpy. Dobrze nadaje się na rozpoczęcie lub zakończenie wieczoru z planszówkami. Nie będzie przeszkadzać także zależność językowa – wszystkie tytuły kart funkcjonują dwujęzycznie, a instrukcja oprócz wersji fińskiej i szwedzkiej, pojawia się także po angielsku.

Z czasem gry ok. 30- 45 minut jest „Politix” propozycją dla graczy, którzy raczej chętnie w coś zagrają, bez konieczności zagłębiania się w głębokie taktyczne rozmyślania. To szybka gra z prostymi do pojęcia zasadami, nieco zeszpeconymi nienajlepszą instrukcją – bo to i tamto trzeba sobie niestety samemu dorozumieć. Nie są to jednak jakieś wielkie mankamenty – zresztą w ogólnym spojrzeniu na grę, jak na pierwszy produkt nowego wydawnictwa, nie ma na co zbytnio narzekać – typowe błędy debiutantów.

Na koniec dla zainteresowanych - Onni Games pojawi się na targach w Essen z dwoma kolejnymi grami. Jedną z nich – Aether – można już przetestować w wersji online.

Resume: pomimo

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