Kraby – Ein Krabbencocktail der etwas anderen Art

11.06.2010

Meine erste Begegnung mit Kraby ereignete sich auf der Nürnberger Spielwarenmesse am Granna-Stand, wo eine sympathische Mitarbeiterin uns nicht nur die neusten Spiele des Verlags vorstellte, sondern uns zum Abschied auch noch einen Beutel mit Katalog und Messegimmick mit auf den Weg gab. Letzteres bestand aus einer geschrumpften Version des Spielekartons von Kraby, in dem sich neben typisch polnischen Bonbons auch zehn Plastikkrabben in zwei Farben sowie ein Minispielplan befanden, auf dem diese Tierchen sich zu einem Tic-Tac-Toe-Stelldichein versammeln sollten. In meinem Fall haben sie letzteres zwar nicht getan, sich dafür aber sehr dekorativ in meinem Badezimmer ausgebreitet und auch auf diese Weise das Interesse an dem Spiel geweckt.

Bereits durch die bunten Plastiktierchen erinnert Adam Kałużas neustes Spiel an seinen ebenfalls bei Granna erschienenen Vorläufer Hooop!, in dem bunte Plastikfrösche durch das Springen von Seerosenblatt zu Seerosenblatt einen Teich zu überqueren hatten. Ähnlich wie dort handelt es sich auch bei Kraby um ein eigentlich eher abstraktes Legespiel für ältere Spieler, das aber ziemlich bunt daherkommt – die Aufmachung von Kraby erinnert dabei noch mehr an ein Kinderspiel als die von Hooop!, da nicht nur der Stil der Illustrationen bewusst einfach gehalten ist, sondern hier die Farben auch noch mehr leuchten als im Froschtümpel. Trotz dieser Buntheit ist Kraby erst ein Spiel für etwas ältere Kinder (ab 7 Jahren), da das Spiel ein gewisses Maß an Beherrschung der Grundrechenarten voraussetzt. Wer addieren, subtrahieren und (zur Endabrechnung) auch multiplizieren kann, ist klar im Vorteil. Dennoch ist Kraby kein abstraktes Rechenspiel, sondern es bedarf auch einer gewissen Portion Glück, im richtigen Moment die richtigen Krabben griffbereit zu haben, um sie strategisch sinnvoll (zum eigenen Nutzen oder zum Schaden der Mitspieler) auf dem Spielplan zu platzieren.

Jener besteht größtenteils aus einem hellblauen quadratischen Raster, dessen mittleres Feld eine kleine Insel darstellt, um die herum sich die Krabben im Laufe des Spiels gruppieren, bis sämtliche 120 Wasserfelder (bzw. 80 im Spiel zu zweit) belegt sind. Daraufhin folgt am Ende die Wertung, die auf der das Raster umgebenden Zählleiste festgehalten wird. Dabei werden zunächst die Gesamtpunkte für jede der fünf Krabbenfarben (bzw. 4 im Spiel zu zweit) ermittelt und danach die Punkte für die einzelnen Spieler zusammengezählt, welche im Laufe der Partie bis zu drei Farben auswählen konnten, auf die sie ihre Hoffnungen in unterschiedlichem Maße gesetzt haben. Doch noch einmal zurück zum Start.

Krabbenkolonne im Bad
Kolonia krabów w łazience Britty

Zu Beginn der Partie erhält jeder Spieler einen Sichtschutz, der zusätzlich zu den Seitenteilen auch an der Unterseite noch einen abknickbaren Teil besitzt, der nach vorne gebogen wird und ein Stück Strand darstellt, auf dem später die Plastikkrabben, von denen es im Spiel maximal pro Farbe drei Stück gibt, platziert werden. Außerdem ist auf dem Sichtschirm ein Schiff abgebildet, dessen Segel jeweils das Spielersymbol ziert, welches später auch in Form eines Mini-Jetons auf der Zählleiste verschoben wird. Je nach Spieleranzahl landen bis zu 120 Krabbenchips im beiliegenden Stoffbeutel, aus dem sich jeder Mitspieler sechs Pappplättchen lost und hinter seinem Sichtschirm verschwinden lässt. Neben dem Spielplan werden schließlich noch die Plastikkrabben bereitgelegt und zwar drei Stück in vier Farben bei zwei Spielern, alle 15 bei drei Personen und im Spiel zu viert nur zehn, d.h. zwei pro Farbe.

Die Runden bei Kraby verlaufen sehr schnell. Man wählt einen seiner Jetons, legt ihn auf dem Spielplan an und zieht einen neuen aus dem Beutel. Als Anlegeregel gilt, dass die Krabben quasi vom Rand das Spielfeld betreten und soweit zur Mitte hin geschoben werden, bis sie auf ein Hindernis (die Insel oder andere Krabben) treffen. Dabei entstehen Gruppen von gleichfarbigen Krabben, die je nach ihrer Größe am Ende Punkte bringen. Eine 3er-Gruppe bringt der entsprechenden Farbe einen Punkt, bei vier Krabben auf einem Haufen gibt es bereits drei Punkte und für fünf oder mehr sogar fünf Punkte. Ein Krabbenpärchen ergibt hingegen null Punkte und Single-Krabben sogar einen Minuspunkt.


Beginnender Krabbenauflauf
Początki wędrówek krabów

Im Laufe des Spiels müssen die Spieler sich entscheiden, auf welche der fünf (bzw. vier) Farben sie setzen wollen und zusätzlich zu ihrem Zug dürfen sie einmal pro Runde eine der ausliegenden Plastikkrabben wählen und auf dem abgeknickten Teil ihres Sichtschirms auf einem der drei dortigen Felder ablegen, wo die Krabben bis zum Spielende verweilen. Bei der ersten Krabbe, die man wählt, muss man sich entscheiden, ob man sie auf das Feld „x1“, „x2“ oder „x3“ setzen möchte, denn um diese Zahl werden am Ende die Punkte der jeweiligen Farbe multipliziert (was auch Minuspunkte sein können, wenn in einer bestimmten Farbe zu viele Einzelgänger unterwegs sind). Zu beachten ist hier noch, dass man keine Farbe doppelt wählen darf und dass, wenn man etwa eine grüne Krabbe auf Feld „x3“ platziert hat, der nächste Spieler, der eine grüne Krabbe wählt nur noch die Wahl hat, diese auf eines der beiden anderen Felder seines eigenen Sichtschirms zu setzen. Im Endeffekt bedeutet dies, dass niemand die gleichen Krabbenfarben auf den gleichen Multiplikationsfeldern sitzen haben kann, so dass am Ende für jeden ein individuelles Ergebnis berechnet wird.

Nach meiner persönlichen Erfahrung und auch nach Meinung anderer Krabbensammler ergibt sich bei der 4-Personen-Variante der größte Spielspaß, denn hier stehen mit zehn Plastiktierchen weniger Krabben zur Verfügung, als die Spieler Platz auf ihren Schirmen haben. Laut Spielregel dürfen in der 4er-Runde nur je zwei Felder mit Krabben besetzt werden, was wir allerdings zunächst überlesen hatten und somit die ersten Runden so gespielt haben, dass alle Felder besetzbar waren, was bedeutete, dass nur maximal drei Spieler alle drei Felder füllen konnten, wobei normalerweise zwei Spieler alle drei Felder besetzten und die anderen beiden jeweils zwei. Durch diese Mangelsituation hieß es hier im Gegensatz zu den Varianten mit weniger Spielern aber mehr Krabben, schnell zuzugreifen, was dazu führte, dass man sich früh auf seine Farben festgelegt hat und nicht bis gegen Ende der Partie abwarten konnte, wie sich das Geschehen auf dem Spielplan entwickelt, um dann gezielt die besten Krabben herauszufischen. Dieses lange Warten führt bei den Zwei-Personen-Runden leider dazu, dass kaum Spannung aufkommt und es einem lange Zeit ziemlich egal ist, welche Farbe man beim Nachziehen aus dem Beutel angelt. Bei korrekt gespielten 4er-Partien ist die Mangelsituation natürlich auch nicht so drastisch wie wir zuerst angenommen hatten, doch durch die größere Mitspielerzahl und jeweils nur zwei Krabben pro Farbe, bleiben der Druck, sich früher zu entscheiden, und die daraus resultierende Spannung hier weitgehend erhalten.

Hat man sich nämlich erst einmal ganz oder teilweise auf seine Farben festgelegt, wird es interessant, was man aus dem Beutel zieht – sind es die gewünschten Plättchen, mit denen man seine Krabbengruppen vergrößern oder Angriffe der Gegner abwehren kann oder zieht man ständig die Farben, die man nicht braucht? Letztere können frustrierend sein, doch haben auch sie einen Nutzen, denn wenn alle Spieler frühzeitig entscheiden, welche Farben sie favorisieren, kann man mit den eigenen Fehlfarben gezielt Minuspunkte verteilen, indem man Einzelkrabben platziert, zu denen sich, wenn es die Situation auf dem Plan erlaubt, keine weitere derselben Farbe hinzugesellen kann, oder falls doch, müssen die Gegner zumindest ihre Krabben darauf verschwenden, wenigstens Pärchen zu bilden, die zwar die Minuspunkte verhindern, aber selbst nichts einbringen. Außerdem kann es lohnend sein, zwei große Krabbenansammlungen des Gegners zu verbinden, denn Gruppen von über fünf Tieren bringen auch nur fünf Punkte.

Gimmick und Original
Kraby-Kółko i krzyżyk oraz reklamowana przez nie gra Kraby

Abgesehen davon entstehen im Viererspiel auch oftmals wechselnde Allianzen, da immer noch ein anderer Spieler an den eigenen Farben mitbaut. Doch auch hier gilt es, darauf zu achten, dass im Ergebnis möglichst die Farbe, die man selbst auf dem Feld „x3“ ausgelegt hat, profitiert und nicht unbedingt die, die man nur auf „x1“ hat, der Mitspieler jedoch auf dem hohen Multiplikator.

Ist schließlich das letzte Feld besetzt, kommt es zur Schlussabrechnung, von der allein Sieg oder Niederlage abhängen – d.h. es gibt bei Kraby keinerlei Zwischenergebnisse, bei denen man schon während des Spiels Punkte sammeln und Erfolge feiern könnte, was von einigen Mitspielern bemängelt wurde. Allerdings ist Kraby ein schnelles Spiel, das selten länger als eine halbe Stunde dauert, so dass man getrost Revanche fordern und noch eine Runde spielen kann.

Allerdings musste ich die Erfahrung machen, dass die meisten meiner Mitspieler dies nicht unbedingt wollten und dass mir das Spiel gewöhnlich mehr Spaß gemacht hat als ihnen – unabhängig davon, wer gewonnen hat. Kritisiert wurden dabei der etwas monotone Ablauf des Ziehens und Platzierens und die erwähnte Abhängigkeit von der Schlusswertung. Vor allem aber ging es darum, dass nur in der Variante für vier Spieler ein Mangel an Krabben herrscht, in den Versionen für weniger Spieler hingegen mehr als genug für jeden vorhanden sind. Da ein emotionales Miterleben kaum möglich ist, wenn man sich noch nicht auf bestimmte Farben festgelegt hat, hat das Ziehen und Platzieren zumindest in der ersten Hälfte solcher Partien tatsächlich etwas Eintöniges, und Spannung kommt erst auf, wenn es ersichtlich wird, welche Farben voraussichtlich das Rennen machen werden und der Run auf die besten Krabben beginnt. Macht jedoch ein Spieler den Fehler, in solchen Runden zu früh zuzugreifen, hat er kaum eine Chance gegen seine(n) Mitspieler, da er gezielt angegriffen werden kann, und im Gegensatz zu den übrigen selbst abhängig davon ist, ob er die richtigen Plättchen zieht. Hier wäre zu überlegen, ob weniger (Krabben) nicht mehr wäre, da etwas mehr Mangel gut täte, um eine schnellere Entscheidung zu provozieren.

Trotz dieser Schwachpunkte gefällt mir persönlich Kraby recht gut als schnelles Spiel zwischendurch oder zum Auf- oder Abwärmen bei einem umfangreicheren Spieleabend, wobei es allerdings auch ein bisschen darauf ankommt, mit wem man spielt und ob die Mitspieler Lust haben, sich früh auf eine Krabbenart festzulegen und um diese zu kämpfen.

Aufgrund des hohen Spieltempos, der Graphik und nicht zuletzt auch wegen der niedlichen Figürchen dürften auch Kinder sich von diesem eigentlich abstrakten Spiel angezogen fühlen, und sofern sie auf Grundschulniveau rechnen können, ist es für sie auch ohne größere Probleme spielbar. Meiner Meinung nach ist Kraby ein sympathischer Titel, der Losglück und taktisches Anlegen auf kurzweilige Art verbindet, sofern die Spieler nicht zu lange zögern, nach den Figürchen zu greifen. Mir persönlich gefällt das Spiel weiterhin gut, und auch wenn ich die Kritikpunkte meiner Mitspieler nachvollziehen kann, hoffe ich, dass ich weiterhin Leute finde, die es mit mir spielen werden.

Dziękujemy wydawnictwu Granna
za udostępnienie egzemplarza do recenzji.
Vielen Dank an Granna
für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
.
Spielinfos:


Titel: Kraby
Spielerzahl: 2-4
Alter: ab 7
Spieldauer: 30 min
Verleger: Granna
Autor: Adam Kałuża
Spielregel: je nach Ausgabe: polnisch, italienisch, ungarisch

Spielmaterial:
* Spielplan
* 120 Krabbenplättchen
* 4 Sichtschirme
* 15 Krabbenfiguren
* 1 Stoffbeutel
* 9 Punktemarker (4 mit Symbolen der Spieler, 5 für die einzelnen Farben)
* Spielanleitung



Résumé recenzji

Pierwsze spotkanie Britty z Krabami miało miejsce na targach gier i zabawek w Norymberdze. Tam na stoisku Granny, sympatyczna przedstawicielka wydawnictwa nie tylko pokazała jej najnowsze produkcje tej polskiej firmy, ale na pożegnanie podarowała torbę z katalogami i gadżetem reklamującym Kraby właśnie. Było to Kółko i krzyżyk, zapakowane w miniaturkę pudełka Krabów. Za pionki służyły plastikowe krabiki, takie same jak w oryginalnej grze. Britta co prawda w Kółko i krzyżyk nie gra, ale krabom rolę znalazła. Rozpanoszyły się w jej łazience. Odwiedzając ją w maju tego roku mogłem naocznie stwierdzić, że jako dekoracja sprawdzają się bardzo dobrze. Nie o sposobach dekoracji łazienek będziecie jednak dzisiaj czytać. Brittę bowiem kolorowe krabiki zainteresowały samą grą, poprosiliśmy zatem Grannę o nadesłanie nam egzemplarza do recenzji. Poniżej wrażenia Britty na temat tego tytułu.

Kraby są jeszcze bardziej kolorowe niż poprzednia gra Adama Kałuży - Hooop! - i w porównaniu z Hooop! wyglądają może nawet bardziej na grę dla dzieci. A jednak jest to tym razem propozycja dla nieco starszych graczy (co najmniej od 7 lat), wymaga przecież umiejętności wykonywania podstawowych obliczeń: dodawania, odejmowania i mnożenia. Oczywiście nie o rachowanie w niej chodzi, nie przede wszystkim przynajmniej, dużą rolę odegra w niej także szczęście – czy będziemy mieli w odpowiednim momencie odpowiednie kraby, aby je móc sensownie wyłożyć na planszę?

Kraby rozgrywa się na planszy podzielonej na kwadratowe pola. W środku znajduje się malutka wysepka, wokół której kraby zajmują jedno po drugim 120 (a w grze w osoby - 80) pól wody, starając się przy tym tworzyć jak największe kolonie w swoim kolorze. Po zapełnieniu planszy następuje podliczenie punktów, przy którym korzysta się z torów okalających planszę. Najpierw podlicza się punkty za grupy krabów poszczególnych kolorach, a potem ustala wynik dla poszczególnych graczy, ci bowiem w trakcie mogli postawić na maksymalnie trzy kolorów krabów. To przebieg gry w ogólnych zarysach, teraz jeszcze trochę dokładniej:

Na początku gry każdy gracz otrzymuje własną zasłonkę, którą ustawia przed sobą. Dolna, dająca się odgiąć, część zasłonki – przedstawia plażę, na której w trakcie gry gracz może ustawić do 3 plastikowych krabów. Tych jest w grze maksymalnie 3 sztuki w każdym kolorze i kładzie się je wszystkie obok planszy. Z przodu zasłonki widoczny jest statek z symbolem gracza na żaglu. Taki sam symbol widać na specjalnym, malutkim kartonowym znaczniku, służącym do zaznaczania punktów na torze punktacji. W zależności od liczby graczy do materiałowego woreczka wrzuca się do 120 żetonów krabów, z których gracze losują teraz po 6 żetonów i układają za swoimi zasłonkami.

Tury graczy w Krabach są bardzo szybkie. Wybiera się jeden z żetonów krabów zza swojej zasłonki i dokłada na plansze, po czym dobiera nowy żeton z woreczka. Kraby trafiające na planszę – mówiąc obrazowo - wędrują od któregoś z brzegów planszy ku jej środkowi, aż natrafią na jakąś przeszkodę – wyspę, lub innego kraba. Powstają więc w trakcie gry grupy, czyli kolonie krabów w poszczególnych kolorach i one właśnie przynoszą punkty na końcu partii, odpowiednio do swojej wielkości. Kolonia złożona z 3 krabów to 1 punkt dla danego koloru, z 4 krabów – 2 punkty, 5 i więcej krabów w grupie to aż 5 punktów. Za to kolonia złożona tylko z 2 krabów oznacza 0 punktów, zaś krabi singiel nawet minus 1.

Dodatkowo w trakcie gry gracze powinni zdecydować, na który z pięciu (a w grze w 2 osoby z czterech) kolorów krabów będą stawiać. Do trzech razy w trakcie partii, po dołożeniu żetonu kraba na planszę, mogą wziąć z puli obok planszy jednego z plastikowych krabów i ułożyć go na odgiętej, dolnej części swojej zasłonki. Są tam trzy pola: „x 1”, „x 2” i „x 3” – przez odpowiednią liczbę będą mnożone na końcu gry punkty za odpowiedni kolor (także minusowe jeśli w danym kolorze będzie na planszy zbyt dużo pojedynczych krabów). Oczywiście są pewne ograniczenia w wyborze i układaniu pionków krabów: Gracz nie może wybrać tego samego koloru kraba dwa razy i nie można położyć kraba na pole z tym samym multiplikatorem, na jakim krab w tym kolorze leży już u innego gracza.

Najwięcej przyjemności z gry w Kraby sprawiają zdaniem Britty i jej współgraczy rozgrywki w gronie 4-osobowym. W grze dostępnych jest wtedy zaledwie 10 krabów (po 2 figurki zamiast 3 na każdy kolor), a każdy gracz może zapełnić nimi jedynie dwa z trzech pól na plaży przy swojej zasłonce. Taka sytuacja wyraźnie zmusza graczy do szybkiego wyboru kolorów, na których będą się skupiali w czasie gry. Nie mogą odczekiwać, aż sytuacja na planszy pozwoli ocenić, w który kolor warto „inwestować”. W grze z mniejszą liczbą graczy, a większą - krabów, gracze aż takiej presji nie odczuwają i mniejsze emocje wiążą się z dobieranymi z woreczka, kolejnymi żetonami.

Udział losu w tej grze jest oczywiście dość znaczny i odczuwalny. Gracz, który już określił, w jakich kolorach będzie starał się punktować, liczy na odpowiedniego koloru żetony, za pomocą których powiększy odpowiednie kolonie krabów. Jednak nawet niepasujące nam żetony można spożytkować z sensem i celowo: szczególnie wtedy, gdy także pozostali gracze określili się już co do kolorów, na które stawiają. Przez odpowiednie dokładanie takich żetonów można przyczynić się do strat punktowych na ich kontach, ewentualnie – jeśli nie chcą tracić punktów - zmusić ich do zużycia swoich żetonów do tworzenia par krabów, wtedy przynajmniej żadnych punktów nie zyskując, żadnych nie stracą. W grze w 2 i 3 osoby interakcji tego typu jest jakby mniej, bo i moment gry, w którym wszyscy gracze zdecydowali się co do swoich preferowanych kolorów, przesuwa się bardziej ku końcowi partii.

Bardzo ciekawym elementem rozgrywki 4-osobowej są zmieniające się sojusze – co rusz inny gracz ma interes w powstawaniu większych kolonii w naszych kolorach. Oczywiście także tutaj trzeba uważać, żeby promować w ramach takich kooperacji wyraźniej kolor kraba, który leży u nas na polu plaży „x 3”, a nie tego z pola „x 1”.

Niektórzy współgracze Britty utyskiwali, że w Krabach wynik określa się dopiero na końcu partii, nie ma tu bowiem rzeczywiście wcześniej żadnych momentów, które wiązałyby się z emocjami wynikającymi z jakiś częściowych sukcesów graczy. Przy tym są jednak Kraby grą szybką, rozgrywki rzadko przekraczają czas 30 minut, można zatem od razu zażądać rewanżu.

Niestety większość znajomych Britty po jednej rozgrywce w Kraby nie chciała już raczej wracać do tej gry – Bricie ogólnie gra sprawiała wyraźnie większą przyjemność niż im. Krytykowano przy tym monotonny przebieg partii, opierający się na dociąganiu i dokładaniu żetonów na planszę oraz wspomniane już zafiksowanie gry na końcowym punktowaniu. Bardziej jeszcze nie podobało się współgraczom Britty, że zmuszający graczy do szybkiego określania swoich kolorów niedobór krabów występuje jedynie w wariancie gry dla 4 osób. Rzeczywiście prawdziwe emocjonalne zaangażowanie w tej grze jest możliwe dopiero wtedy, gdy wyraźnie i ostatecznie już wiadomo, które kolory będą miały największe znaczenie przy obliczaniu punktów. Przy tym szczególnie w grze dla 2 i 3 graczy występuje też problem, że gracz, który zbyt szybko obierze sobie jakiś kolor, wystawia się na ataki pozostałych graczy. Zdaniem Britty warto by się zastanowić, czy jednak mniej krabów nie oznaczałoby w tym przypadku więcej (zabawy), ponieważ taki element ich niedoboru, prowokowałby szybsze decyzje wszystkich graczy.

Mimo tych kilku wyróżnionych mankamentów, Britta docenia Kraby jako szybką grę, która może się sprawdzić w roli przerywnika względnie przystawki lub deseru podczas wieczoru z planszówkami. Recepcja gry zależeć będzie oczywiście w pewnym stopniu od osób, z którymi zamierzamy zagrać, szczególnie zaś od tego, czy będą one gotowe w miarę szybko postawić na konkretne kolory.

Jak długo gracze nie zwlekają zbytnio z sięgnięciem po kolorowe kraby i ustawieniem ich na swoich zasłonkach, gra sprawdza się całkiem dobrze – sympatyczny tytuł, który łączy element losowy z elementem taktycznym. Szybkie tempo rozgrywki, ładna szata graficzna, urocze figurki to na pewno atut tej gry także w kontekście jej przystępności dla dzieci. O ile dziecko potrafi już liczyć na poziomie pierwszych klas szkoły podstawowej, bez problemów będzie mogło w tę grę zagrać – na pewno z przyjemnością. Dorośli, na przykład Britta (która zgadza się z uwagami jej współgraczy na temat Krabów, ale grę po prostu polubiła), mogą mieć niestety problemy ze znalezieniem partnerów do kolejnej partii.

Resume: pomimo

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