Der Krakauer Verlag Kuźnia Gier kommt dieses Jahr mit seinem neuesten Spiel Kingpin nach Essen. In diesem strategischen Brettspiel geht es um rivalisierende Mafiabanden. Die Idee stammt von drei jungen Autoren: Rafał Cywicki, Krzysztof Cywicki und Krzysztof Hanusz. Für alle drei ist Kingpin ihr Erstlingswerk. Das Team von Kuźnia Gier hat das Projekt betreut und weiterentwickelt.
Ein Bündel Fakten: Einen zweiseitigen Spielplan finden die Spieler in der Schachtel. Dazu noch 24 Gangsterplättchen, 12 Aktionsmarker, 3 Schussmarker und eine Spielregel. Bisher weiß man, dass diese in Polnisch und in Englisch fertiggestellt ist. Das Spiel selbst ist sprachunabhängig.
Der Spielplan ist in quadratische Felder unterteilt. Im Hintergrund sieht man eine Stadt, um welche 2 Spieler (erst ab 15 Jahre!) als Mafiabosse ringen werden. Man startet mit seinen Gangstern auf einer Seite des Spielplans, die mittleren Felder zeigen ein Niemandsland. Die Autoren haben für die Spieler drei Mafiafamilien zur Auswahl vorgesehen. Die Yakuza bevorzugt meuchelmörderische Angriffe und Scharfschützen, die von den Hochhäuserdächern auf ihre Opfer zielt. Die russische Mafia ist für brutalen Schusswaffeneinsatz bekannt. Die italienische Mafia benutzt gerne ihre Autos, mit denen man an den Gegnern vorbeifährt und sie aus den Fenstern erschießt. Die Eigenschaften seiner 8 Mafiaangehörigen gilt es geschickt auszunutzen. Man gewinnt, wenn man entweder mit einem seiner Plättchen auf die Seite des Gegners gelangt und den Spielplan dort verlässt oder alle Gangster des Gegners schlägt oder aber den Bereich des Niemandslands beherrscht.
Der Verlag überzeugt in seinen Pressematerialien, dass es ihm gelungen ist, ein dynamisches Spiel zu produzieren, in dem die Glückskomponente eigentlich keine Rolle spielt.
Britta und ich haben das Spiel schon einmal mit einem der früheren Prototypen gespielt. In der Tat hat man hier viel Einfluss auf das Spiel. Es erinnert etwas an Schach, nur das man hier die Figuren drehen kann und man auf alle Eigenschaften eines Gangsters, welche auf den verschiedenen Rändern des jeweiligen Spielplättchens zu sehen sind, gut achten sollte. Britta hat es ziemlich gut gefallen. Mir schien es ein bisschen überkombiniert zu sein, nach einer oder zwei Partien möchte ich aber das Spiel auf keinen Fall endgültig bewerten, zumal es sich innerhalb der letzten Monate noch hat ändern können. Auf jeden Fall scheint eine gewisse Inspiration durch Neuroshima Hex erkennbar zu sein.
Zum Schluss muss unbedingt noch ein Wort zur Grafik des Spiels gesagt werden. Verantwortlich für diese ist Robert Adler, einer der namhaftesten Comiczeichner der jüngeren Generation in Polen. Schon deshalb loht es sich, das Spiel zumindest anzuschauen.
In den letzten Tagen wurde die Spielregel in Polnisch und Englisch online gestellt. Die deutsche habe ich auch auf der Verlagsseite ausgespäht. Ich habe die polnische gelesen und muss sagen, dass sie sprachlich noch ein bisschen weiter ausgearbeitet werden könnte, doch insgesamt sind die Regeln ganz verständlich.
Das andere Spiel, für das Kuźnia Gier dieses Jahr auf seinem Stand 4-121 werben will, ist The Witcher: The Adventure Card Game. Das Spiel stammt aus dem Jahre 2007, als es in Polen in Kooperation CD Projekt RED und basierend auf einem bekannten Roman von Andrzej Sapkowski verlegt wurde. Auf der Spiel'09 stellt der Verlag die englische Ausgabe des Titels vor.
In The Witcher heuern die Spieler den unschlagbaren Krieger Geralt an, um Monster zu töten, welche die Landschaft verwüsten. Die Spieler nutzen die besonderen Fähigkeiten von Geralts Freunden und sammeln Angriffs- und Ereigniskarten sowie Gold.
Ein Bündel Fakten: Einen zweiseitigen Spielplan finden die Spieler in der Schachtel. Dazu noch 24 Gangsterplättchen, 12 Aktionsmarker, 3 Schussmarker und eine Spielregel. Bisher weiß man, dass diese in Polnisch und in Englisch fertiggestellt ist. Das Spiel selbst ist sprachunabhängig.
Der Spielplan ist in quadratische Felder unterteilt. Im Hintergrund sieht man eine Stadt, um welche 2 Spieler (erst ab 15 Jahre!) als Mafiabosse ringen werden. Man startet mit seinen Gangstern auf einer Seite des Spielplans, die mittleren Felder zeigen ein Niemandsland. Die Autoren haben für die Spieler drei Mafiafamilien zur Auswahl vorgesehen. Die Yakuza bevorzugt meuchelmörderische Angriffe und Scharfschützen, die von den Hochhäuserdächern auf ihre Opfer zielt. Die russische Mafia ist für brutalen Schusswaffeneinsatz bekannt. Die italienische Mafia benutzt gerne ihre Autos, mit denen man an den Gegnern vorbeifährt und sie aus den Fenstern erschießt. Die Eigenschaften seiner 8 Mafiaangehörigen gilt es geschickt auszunutzen. Man gewinnt, wenn man entweder mit einem seiner Plättchen auf die Seite des Gegners gelangt und den Spielplan dort verlässt oder alle Gangster des Gegners schlägt oder aber den Bereich des Niemandslands beherrscht.
Der Verlag überzeugt in seinen Pressematerialien, dass es ihm gelungen ist, ein dynamisches Spiel zu produzieren, in dem die Glückskomponente eigentlich keine Rolle spielt.
Britta und ich haben das Spiel schon einmal mit einem der früheren Prototypen gespielt. In der Tat hat man hier viel Einfluss auf das Spiel. Es erinnert etwas an Schach, nur das man hier die Figuren drehen kann und man auf alle Eigenschaften eines Gangsters, welche auf den verschiedenen Rändern des jeweiligen Spielplättchens zu sehen sind, gut achten sollte. Britta hat es ziemlich gut gefallen. Mir schien es ein bisschen überkombiniert zu sein, nach einer oder zwei Partien möchte ich aber das Spiel auf keinen Fall endgültig bewerten, zumal es sich innerhalb der letzten Monate noch hat ändern können. Auf jeden Fall scheint eine gewisse Inspiration durch Neuroshima Hex erkennbar zu sein.
Zum Schluss muss unbedingt noch ein Wort zur Grafik des Spiels gesagt werden. Verantwortlich für diese ist Robert Adler, einer der namhaftesten Comiczeichner der jüngeren Generation in Polen. Schon deshalb loht es sich, das Spiel zumindest anzuschauen.
In den letzten Tagen wurde die Spielregel in Polnisch und Englisch online gestellt. Die deutsche habe ich auch auf der Verlagsseite ausgespäht. Ich habe die polnische gelesen und muss sagen, dass sie sprachlich noch ein bisschen weiter ausgearbeitet werden könnte, doch insgesamt sind die Regeln ganz verständlich.
Das andere Spiel, für das Kuźnia Gier dieses Jahr auf seinem Stand 4-121 werben will, ist The Witcher: The Adventure Card Game. Das Spiel stammt aus dem Jahre 2007, als es in Polen in Kooperation CD Projekt RED und basierend auf einem bekannten Roman von Andrzej Sapkowski verlegt wurde. Auf der Spiel'09 stellt der Verlag die englische Ausgabe des Titels vor.In The Witcher heuern die Spieler den unschlagbaren Krieger Geralt an, um Monster zu töten, welche die Landschaft verwüsten. Die Spieler nutzen die besonderen Fähigkeiten von Geralts Freunden und sammeln Angriffs- und Ereigniskarten sowie Gold.
Quelle: Kuźnia Gier
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