Schon zum 4. Mal wird von der polnischen Gesellschaft zur Spieleforschung (PTBG) die Internationale Akademische Konferenz der Spieleforscher veranstaltet. Die Konferenz findet vom 22. bis 23. November 2008 in Poznań (Polen), im Konferenzzentrum auf dem Posener Messegelände statt. Zeitgleich mit der Konferenz wird die Poznań Game Arena-Messe veranstaltet, zu der Konferenzteilnehmer freien Eintritt haben.Das enorme Interesse, das die vorangegangenen Konferenzen erregt haben sollen, hat bislang nicht nur zu einer zweibändigen Publikation geführt, sondern vor allem den interdisziplinären Charakter der Spieleforschung bestätigt.
Die kulturschaffende Funktion von Spielen wird dieses Jahr wieder mal in einer neuen Perspektive zur Sprache gebracht:
"Das 21. Jahrhundert – das Jahrhundert der Spiele? Der Nutzen von Spielen zur Erforschung und Gestaltung gesellschaftlicher Phänomene"
Das Programm der Konferenz umfasst Vorträge und Diskussionen zu folgenden Themen:
- Spieleforschung in Polen und in der Welt – die Entwicklung von Forschungsmethoden
- Die Stellung des Spiels in der heutigen Zivilisation – Kontinuität oder Durchbruch?
- Der Nutzen von Spielen in wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Hinsicht
- Sprach- und Kommunikationsspiele im Unterricht
- Verwendung moderner Technologien in Spielen
- Neue Arten von Spiel und ihr Platz in der Kultur
- Das Image des Spiels in den Medien und der öffentlichen Meinung
- E-Sports und sein Platz unter anderen Sportdisziplinen
- Spiele aus Sicht der Spieledesigner/-autoren – Spaß, Handwerk, Kunst oder Mission?
- Gewinner und Verlierer – Wettbewerb, Sieg und Niederlage in der heutigen Kultur
- Unterhaltung / Hobby / Leidenschaft / Sucht – Spiele im Leben des Einzelnen, der Gruppe und der Gemeinschaft
- Interkulturelle Differenzen in Inhalt und Wahrnehmung von Spielen. Interkulturelle Spiele – ein Medium zur Kommunikation zwischen den Gesellschaften?
Zur Konferenz wurden Medienexperten, Linguisten, Literaturwissenschaftlern, Philosophen, Kulturforschern, Soziologen, Psychologen, Pädagogen, Computerexpeten, Wirtschaftswissenschaftlern, Juristen und Repräsentanten anderer Disziplinen eingeladen. Darüber hinaus sind auch Spieleautoren und -journalisten erwartet.
Weitere Informationen sind auf der Konferenzseite zu finden.
Dr. Britta Stöckmann, die bei Spiellust.net als Kinjiro schreibt, ist Mitgliederin der PTBG und zusammen mit dem Posener PTBG-Zirkel am Institut für Angewandte Linguistik der Adam-Mickiewicz-Universität Mitorganisatorin der Konferenz. So werden wir bald Informationen und hoffentlich sogar einen Bericht aus erster Hand haben.
Weitere Informationen sind auf der Konferenzseite zu finden.
Dr. Britta Stöckmann, die bei Spiellust.net als Kinjiro schreibt, ist Mitgliederin der PTBG und zusammen mit dem Posener PTBG-Zirkel am Institut für Angewandte Linguistik der Adam-Mickiewicz-Universität Mitorganisatorin der Konferenz. So werden wir bald Informationen und hoffentlich sogar einen Bericht aus erster Hand haben.
Die polnische Gesellschaft zur Spieleforschung (PTBG) http://ptbg.org.pl/Die PTBG ist die 1. akademische ludologische Gesellschaft in Polen. In ihr versammeln sich Forscher und Studierende zahlreicher Uni-versitäten mit unterschiedlicher Spezialisierung sowie Personen aus anderen Berufskreisen und auch „Praktiker“ – Spieler und Designer – die sich alle in irgendeiner Form mit dem Phäno-men Spiel befassen. Das Ziel der Gesellschaft ist es, Wissen über Spiele, sowohl in theore-tischer wie auch in praktischer Form zu entwickeln und zu vermitteln. Die PTBG erhebt den Anspruch, dass ihre Mitglieder wertvolle wissenschaftliche Theorien schaffen und inno-vative, praktische Lösungen vorstellen. Die Gesellschaft organisiert u.a. Treffen, Konferen-zen, Workshops, Kurse und andere mit der Spieleforschung verbundene Aktivitäten, und sie propagiert die Idee, dass Spiele eine kreative Form des Zeitvertreibs sind. Die PTBG arbeitet mit dem polnischen Bildungsministerium zusammen und beabsichtigt, Vorschläge zur sinnvollen Nutzung von Spiel in Didaktik und Pädagogik einzureichen sowie allgemein das Interesse für Spiele mittels verschiedener Medien (inkl. des Internets) zu stärken. Die Gesellschaft vertritt ihre Standpunkte in öffentlichen Debatten zum Thema Spiel und plant, mit ähnlichen Gesellschaften, Organisationen und Institutionen in Polen und anderen Ländern zusammenzuarbeiten. |



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